Gerhard Masuch Heee, ihr "alten, vielleicht manchmal auch jungen Lohberger". #21.06.2010 22:03:29
Maßen Bärbel Hallo Leute , auch ich bin in Lohberg geboren. Soweit ich weiss auf der Hünxerstr. Meine Kindheit habe ich auf der Zechenstr.verbracht,Die Schulzeit habe ich auf der Marienschule erlebt. Ich habe auch noch Erinnerungen an die Zeit.Vielleicht erinnert sich jemand an Fam. Müller . Ich hatte damals auch einige Freunde an deren Namen ich mich leider nicht erinnern. Wäre toll wenn sich jemand meldet. #28.12.2009 09:54:17
Gerhard Masuch Liebe Lohberger, ihr seit ja wirklich verdammt schreibfaul. Auch meine schon im Mai vorgetragene Bitte um Antworten hatte bei euch keinen Erfolg. Jetzt versuche ich es noch einmal mit einem Trick. Vorschlag 1. für die türkischen Lohberger. Ich verbringe in jedem Jahr Weihnachten und Neujahr in der Türkei. Ich fahre nach Belek in das Hotel Papillon Zeugma. Auch für dieses Jahr buche ich jetzt dort meinen Aufenthalt. Also türkische Lohberger, wenn ihr zu Weihnachten oder zum Jahreswechsel in eure Heimat fahrt, dann meldet euch doch bitte. Ich bin zwar oft und gerne an der Türkischen Riviera, aber einige Feinheiten würde ich gerne von euch lernen. Vielleicht treffen wir uns mal ?? Na klar feiere ich die Feste auch mit deutschen Lohbergern, die zu der Zeit Belek besuchen. Vorschlag 2. für die deutschen Lohberger Nur wenige von euch kennen den Osten, also die ehemalige DDR. Ich fahre gerne zur größten und schönsten deutschen Insel Rügen. Also kann ich euch auf der Insel viele Dinge zeigen. Ostsee von Steilküste bis flachem Strand, Störtebecker Spiele in Ralswiek, Ausflug nach Hiddensee mit dem Schiff und das Kap Arkona oder das Museumsdorf Vitt, Hünen Grab und viele andere Dinge. Aber wir hätten dort auch Zeit zum (wieder) Kennenlernen, Quatschen, Grillen und manchem Guten Bierchen. Kann ich mit diesem Angebot euch Lohberger hinter dem Ofen vorholen? Auf Rügen ist meine Unterkunft ein günstiges Ferienhaus. Schaut nach unter Nobbin.de Und dann schreibt mit, damit ich auch zur gleichen Zeit auf der Insel mein Bier kühl stellen kann.. Na klar sind auch türkische Lohberger herzlich willkommen. Dieser Vorschlag zu einem Treffen im Osten Deutschlands gilt nicht nur für meine Altersgenossen. Auch mit Jungvolk, gerne auch mit Kindern können wir uns mal treffen und die Insel unsicher machen. Meldet euch doch mal. Mehr fällt mir nicht ein. Wie ich euch sonst noch in Bewegung bringen kann, fällt mir wirklich nicht ein.. Bis (hoffentlich) bald, euer Gerhard Masuch aus Leipzig #04.07.2009 20:33:31
Gerhard Masuch Sehr geehrter Herr Gehling, in der Ausgabe Nr. 18 haben Sie meine "Auswanderung aus Lohberg" und Erinnerungen an meine alte Heimat beschrieben. Wenn es Sie und die Leser interessieren sollte, erzähle ich Ihnen hier einige Begebenheiten aus meinem Leben in Leipzig. 1984 gab es sog. Annäherungen in der Ost-West-Politik; Reiseerleichterungen! Ich stellte nach 25 Jahren einen Antrag auf Erteilung eines Visums zum Besuch meiner Angehörigen und das Visum wurde mir tatsächlich erteilt. Ich durfte in das Ruhrgebiet nach Dinslaken fahren! Ja, aber im Pass wurde kein Auto eingetragen. Ich sollte, wie leider fast alle Menschen, per Zug reisen. Das habe ich abgelehnt und bei der Polizeidienststelle, die für das Visum zuständig war, die Annahme verweigert. Ich vermute, ich war der erste DDR-Bürger, der ein Visum nach dem Westen einfach ablehnte. Alle anderen haben vermutlich nur ein zaghaftes Dankeschön gesagt und sind gegangen. Meine Begründung war: Ich laufe hier keinen Meter, da laufe ich im Westen auch nicht! Nach 4 Tagen wurde auf ziemlich komische Art diese Begründung akzeptiert und meine Auto im Pass nachgetragen. Meine erste Reise ging über Magdeburg-Marienborn-Helm stedt in den Westen. Auf der Autobahn gab es vor der Grenze eine sog. Vorkontrolle. Hier wurden Autos von der Autobahn gescheucht, die ohne Genehmigung Richtung Grenze fuhren. Ich erinnere mich an folgendes: Es war Ostern oder Pfingsten, ein Feiertag, der ein hohes Verkehrsaufkommen aus Richtung Berlin nach Westen erzeugte. Die Autobahn war voll und mitten auf der Autobahn (!) stand ein Volkspolizist und winkte den Verkehr durch. Dann sah er mein DDR-Kennzeichen! Er fiel bald auf die Nase und kam mit verzogenem Gesicht zu meinem Auto. Pass! Ja, den Pass konnte ich vorzeigen und schon stand er stramm. (wirklich, so war es). Dann die Aussage: Fahren sie an der Kontrollstelle äusserste Spur rechts. O.K, ich bin an der Grenze so gefahren. Der ganze Westfahrzeugverkehr wickelte sich auf der linken Seite ab. Aber ich dachte, ich hätte die Aussage falsch verstanden, denn auf meiner Spur rechts befand sich kein einziges Auto. Trotzdem waren die "Grenzhäuschen" besetzt. Ich bekam ohne eine Rückfrage meinen Stempel und konnte zum Zoll vorfahren. Auch dort gab es nur einen Blick in den Pass und ich konnte weiter.. Mein Weg in den Westen war frei ! Helmstedt, ich war im Westen. Ja, aber dann gab es ein böses Erwachen! Kontrolle, Pass, Kofferraum, woher, wohin, warum, usw. Alle die Dinge, die die Westdeutschen so kritisierten, wenn sie in den Osten reisten, die erlebte ich im Westen ! Wenn sich ein Wessi über die Kontrollen im Osten beschwerte, dann habe ich nur noch gelächelt..! Auf meiner Rückreise sah ich dann mehrere Fahrzeuge an der Grenze Marienborn "mit Kofferklappe offen" stehen. Irgendwie hat mich das gefreut. Zwei Jahre später, 1986 starb meine Mutter. Ich glaubte fest daran, dass ich ohne Schwierigkeiten wieder ein Visum bekomme und zur Beerdigung fahren darf. Das Visum wurde mir verweigert. Da ich nie gekuscht habe, bin ich zur Bezirksbehörde der Volkspolizei und habe mich über die örtliche VP-Dienststelle beschwert. Hier muss ich erklären, dass die BdVP in Leipzig im gleichen Hause war, wie die Staatssicherheit. Heute "die runde Ecke" in Leipzig. Aber beide Dienste hatten getrennte Eingänge. Im Hause wurde ich aber gleich "durchgereicht" zum Chef der Staatssicherheit. Auch hier habe ich keinen Grund mich über die Behandlung zu beschweren. Im Gegenteil. Ich wurde ordentlich behandelt und der Chef sagte mir, mein Visum müssen 7 Mann unterschreiben. Und ich könne mir doch denken, wenn schon der erste nicht unterschreibt, dass dann die anderen auch nicht unterschreiben werden. Natürlich kam von mir sofort die Frage: Wer ist der Erste? Er zögerte, sagte dann aber doch "dein Direktor.! Klar bin ich zu dem Direktor, einem grossen Kommunisten, 100 %, denn er war der Boss der DDR Metallurgie in Leipzig und Halle. Seine Aussage: "So einen dekadenten Hund" kam ich nicht reisen lassen.. Ich sah keine weitere Möglichkeit und konnte meine Mutter nicht beerdigen. Ich habe das alles akzeptiert; aber dann kam das Jahr 1990. Der ach so grosse und 100 %ige Kommunist hat sein Parteibuch weggeworfen und er wurde der Geschäftsführer der kapitalistische Thyssen-Schulte GmbH, die die DDR-Metallurgie übernommen hatte. Während meiner Abgeordnetenzeit in Berlin traf ich den damaligen Generaldirektor. An seine Worte kann ich mich auch noch gut erinnern: Jetzt hast du die Macht, jetzt kannst du ihn dir holen. Aber dann folgten die Worte: aber denke daran, der ist über 55, der geht in den Vorruhestand und lacht dich aus.. Ja, das war kein schöne Abschnitt in meinem Leben. Wenn ich in die Jetztzeit übergehe, dann sehe ich, dass immer mehr Menschen ihre Einstellung zur damaligen DDR ändern. Nein, die damalige DDR wollen wir nicht zurück. Aber die Entwicklung jetzt, die haben wir alle nicht gewollt. Uns fehlt die damalige Sicherheit, der Anstand, die Kollegialität, die Menschlichkeit. Wenn ihr es wollt, sprechen wir in einigen Wochen auch über dieses Thema. Zum Abschluss vielleicht diese Frage: Warum lächelt der Chinese uns Deutsche immer so an? Warum? >weil der Chinese seine Mauer noch hat< Viele Grüsse in die Heimat, (und schreibt wirklich mal eure Meinung) Gerhard Masuch #04.07.2009 19:48:43
Heinz Waechter Wurde aus der Marienschule 1957 entlassen gibt es noch Schüler des Jahrgangs? Bitte Kontakt aufnehmen #01.07.2009 14:32:33
Gerhard Masuch Liebe Lohberger, ich sitze hier vor dem Computer und möchte einen sehr bösen Brief schreiben und so richtig meine Enttäuschung über euch Lohberger rauslassen.. Zu scharf darf ich aber bestimmt nicht schreiben, denn dann wird der Herr Gehling meinen Brief bestimmt stoppen. Also suche ich nach einem "Mittelmaß". Seit April habe ich als alter Lohberger in drei Briefen mein Leben geschildert. Ich wollte euch nicht nur sagen, dass ich als damaliger "Auswanderer Richtung DDR" ein schönes Leben gelebt habe, nein ich wollte auch gerne Fragen beantwortet haben. Von euch kaum keine Antwort. Ich hatte euch eingeladen, mitzukommen nach Russland. Keine Antwort. Gibt es in ganz Lohberg wirklich keinen Menschen, der sich mal 10 Minuten hinsetzen kann und mir erklärt, wie, warum und wieso das dt. / türkische Verhältnis in Lohberg oder unter Lohbergern nicht so ist, wie man es doch eigentlich erwarten möchte? Warum hatte aus ganz Lohberg niemand ein Interesse, mitzukommen nach St. Petersburg? Waren "alte Lohberger" überhaupt schon mal in Russland? Ja? Nein? Warum nicht? Seit 3 Tagen bin ich aus dem ehemaligen Leningrad zurück und wir hatten 5 schöne, aber auch sehr anstrengende Tage! Die "Weißen Nächte", nun viel habe ich davon nicht gesehen. Der Tag war immer ausgebucht und da habe ich in den Nächten lieber geschlafen. Besucht haben wir die Peter und Pauls Festung, die Zarengräber, die prunkvollen Paläste, die Zarenresidenz Peterhof mit den prachtvollen Gartenanlagen, Puschkin mit dem Bernsteinzimmer, die Isaak-Kathedrale und, und, und. Warum hatte aus Lohberg niemand ein Interesse? Ist es auch im Ruhrgebiet zu einer Kostenfrage geworden? Vergleicht man Aussagen zur Arbeitslosigkeit, so sieht man keinen Unterschied zwischen dem einstigen industrieellen Schwerpunkt Ruhrpott und dem Osten Deutschlands. Und damit kommt gleich meine nächste Frage: Was tut ihr Lohberger, um die Situation zu verbessern? Wie wollt oder wie werdet ihr einen Abstieg verhindern wollen? Ich werde hier keine Wahlwerbung machen, aber im Osten hoffe ich, wird man am 7. Juni richtige Entscheidungen treffen. Schweigt Lohberg weiterhin? ..aber überlegen solltet ihr in Lohberg schon! Freundliche Grüße aus Leipzig, Gerhard Masuch #28.05.2009 23:52:48
Andrea Korf Hallo Ihr Leute aus "Lohberg", nun konnte ich lesen, wie mein Vater (Gerhard Masuch) schon mehrfach Beiträge einstellte. Leider hat er bislang keine oder wenige Reaktionen erhalten. Ich denk, dies ist sehr enttäuschend! Kennt jemand meinen Vater von früher vielleicht noch. Wie jedes "Kind" würden mich seine Jugendsünden interessieren. Ich bin, wie unschwer zu erraten ist, in Ostdeutschland aufgewachsen, meine Großmutter konnte uns so oft leider nicht besuchen, telefonieren war - wie allseits bekannt - nicht einfach so möglich. So hatte ich als nie die Möglichkeit, da etwas mehr zu erfahren. Also, folgt meinem Aufruf, meldet Euch bei meinem Vater und wer ihn kennt, darf auch gern von "Untaten" berichten. Mit Grüssen aus Hockenheim Andrea Korf #06.05.2009 10:57:41
gerhard masuch Hallo Lohberger. Ich habe nun schon zwei lange Geschichten mit vielen Fragen geschrieben. Aber eine Antwort von euch fehlt immer noch. Warum sind Lohberger so schreibfaul? Oder habe ich euch geärgert, weil ich so wenig negativ über den Osten geschrieben habe? Habt ihr vielleicht Lust, den Osten kennen zu lernen? Ich fahre am 20. Mai für 5 Tage mit Freunden zu den "Weißen Nächten" nach St. Petersburg. Wir werden eine schöne Stadtrundfahrt machen, die Peter und Pauls Festung besuchen, nach Puschkin fahren und das Zarenschloß mit dem Bernsteinzimmer besuchen und auch in die Isaak Kathedrale gehen. Ausgesucht haben wir uns das Hotel Moskau, es liegt zentral am Newsky Prospekt. Ich bin kein Reisevermittler. Aber es wäre doch schön, wenn auch mal "Wessis" aus Lohberg mitkommen und sich eine der schönsten Städte Russlands mit uns ansehen. Wer also Lust hat, dem schreibe ich gerne die Details wegen Visum, Flug, usw. Aber mit der Buchung müsstet ihr euer Dinslakener-Lohberger Reisebüro selbst beauftragen. Wer nur den deutschen Osten kennenlernen möchte, der sollte das Ferienhaus auf der Insel Rügen besuchen. Nobbin.de Also liebe Lohberger, meldet euch doch bitte und sagt eure Meinung. Getrennt waren wir doch wohl lange genug. Aber auch türkische Mitbürger, die eine neue Heimat in meiner alten Heimat gefunden haben, sind gerne zur Mitreise eingeladen. Ich fahre doch auch seit Jahren zu Weihnachten/Neujahr nach Belek ins Papillon Zeugma. Also kommt ihr doch mal mit in Richtung Osten. Freundliche Grüße, Gerhard Masuch (masuchbasis(et)aol.com #18.04.2009 23:04:33
Gerhard Masuch Liebe Lohberger, ich durfte euch vorige Woche von meiner Jugendzeit in Lohberg erzählen. Ich habe euch gesagt, dass ich damals in die DDR gegangen bin und mir mein Leben in Leipzig aufgebaut habe. Wie ihr wisst, haben wir Veränderungen 1989 eingefordert. Danach gab es die Losung "Wir sind ein Volk" und es kam zu Wiedervereinigung. In Westdeutschland haben auch viele Menschen gesagt "Wir sind ein Volk" und darum haben wir immer noch zwei Völker! 1990 wurde ich Abgeordneter der ersten, freigewählten Volkskammer. Wir haben die Wiedervereinigung beschlossen, aber ich glaube, wirklich erreicht haben wir diese Zielstellung immer noch nicht. Darf ich an euch auch Fragen stellen? Ich habe gelesen, dass in Lohberg 50 : 50 Ausländer wohnen sollen? Stimmt das? In der Presse hört man immer wieder von Problemen aus Gegenden mit nicht so hohem Ausländeranteil. Wurde in Lohberg ein Weg gefunden, der eine gutes Zusammenleben erlaubt? "Ausländerprobleme"hatten wir in der DDR damals nicht. Die russischen Soldaten spürte man nicht, denn sie kamen kaum aus ihren Kasernen heraus. Gastarbeiter hatten wir 230000 aus Vietnam. Es waren ruhige, fleißige und sehr nette Menschen. Heute sieht man sie oft als Gemüsehändler und in Chinagaststätten. In Leipzig sieht man nur selten Frauen, die ein Kopftuch tragen. Kriminelle Zusammenstöße mit Ausländern sind hier kaum zu hören. Aber seit gestern geistert wieder ein Verbrechen aus Westdeutschland durch die Presse. Ein Bruder hat seine 20 jährige Schwester mit Wissen des Vaters grausam ermordet. Die Presse sagt, weil das Mädchen einem anderen "versprochen" war. Sie hat aber doch ein westliches Leben geführt, soll wohl schwanger gewesen sein und damit der "Familienehre" geschadet haben. Aber das ist doch kein Grund, einen Menschen so grausam zu ermorden. Das Mädchen hatte doch ihr ganzes Leben noch vor sich! Was macht man mit solchen Mördern? Aus meiner Sicht haben solche Verbrecher den Tod verdient, aber wir haben keine Todesstrafe und bezahlen dafür diesen Mördern ein Leben lang einen kostenfreien gesicherten Aufenthalt. Was sagen die Lohberger dazu, die vor rd. 50 Jahren als Gastarbeiter aus dem Ausland zugezogen sind und eine neue Heimat eingerichtet haben? Sie sind doch "integriert", wie man so schön sagt. Aber haben sie einen Weg in die heutige Zeit, in das heutige Lebensumfeld gefunden? Mich bewegt dieses Thema, sicherlich auch, weil ich es nicht verstehe. Wenn ich als Tourist in der Türkei bin, dann sehe ich schon Unterschiede zu den anderen angrenzenden Ländern. Aber wie können Menschen in der heutigen Zeit leben und einen mittelalterlichen Lebensstil beibehalten wollen? Mit freundlichem Gruß, Gerhard Masuch #03.04.2009 21:55:42
Gerhard Masuch Lohberger in aller Welt gesucht? Ich habe eure Seite erst heute gefunden und melde mich mit folgender Aussage: Ich wurde am 26. April 1938 in der Zechenstraße 19 geboren. Unser Haus wurde im Krieg zerstört, aber wir sind noch alle lebend aus den Trümmern gekommen. Einen Schulanfang hatte ich nicht. Ich erinnere mich an Schultage bei Leuten, die noch ein ganzes Wohnzimmer hatten. Als Kind nannten wir ältere Menschen in unserer Umgebung "die Tante oder die Oma", obwohl keine verwandtschaftliche Bindung bestand. Auch ich erinnere mich an die Tante im Nachbarhaus. Sie hatte ganz weisse Haare. Nach dem Luftangriff sah ich diese helle Kopfhaut im Baum an der Straße hängen. Heute bin ich 71 J. alt und habe dieses Bild nicht vergessen. Mit 18 Jahren habe ich Dinslaken verlassen und habe nach Leipzig geheiratet. Ich bin also DDR-Bürger geworden. Damals hatten wir am Niederrhein keine Ahnung mit 18 Jahren von zwei Welten und zwei Währungen. Aber ich habe in Leipzig eine gute Entwicklung als Bau-Ing. nehmen können, hatte stets eine ordentliche Arbeit und habe ein Leben gelebt, dass ich sicherlich in Dinslaken nicht hätte aufbauen können. In der Zeit vor 1990 konnte ich den ganzen Osten der damaligen UdSSR kennenlernen. Alma Ata, Samarkant, Buchara, den Baikal und natürliche x-mal Moskau und damals Leningrad, heute St.Petersburg war wunderbar. Obwohl ich nun China, Vietnam, Amerika, Kanada und natürlich alle Länder "rundherum" besucht habe und gerne immer wieder dorthin fahre, komme ich gerne nach Lohberg. Zwei Begegnungen möchte ich Euch erzählen. 1984 durfte ich zum ersten Mal mit Auto in den Westen reisen. Dabei hatte ich zwei Begegnungen mit türkischen Menschen. Ich habe wohl etwas nachdenklich mit meinem Auto auf dem Parkplatz neben der Zeche gestanden, als plötzlich türkische Leute fragten, ob sie mir helfen können. Deutsche Leute haben mich nicht gefragt. Im Herbst vorigen Jahres habe ich am Abend die Zechenstraße nicht gleich gefunden. Also habe ich zwei junge Türken gefragt. Ich bekam die Auskunft, aber dann hatte ich doch keine Lust im Dunklen zur Zechenstraße zu fahren und habe eine andere Richtung genommen. Plötzlich überholten mich die jungen Männer und deuteten eine andere Fahrtrichtung an. Da haben die Jungens gesehen, dass ich nicht den beschriebenen Weg eingeschlagen habe und wollten mir sofort helfen.. Das habe ich von Deutschen nicht im Osten und auch nicht im Westen erlebt. Auf meinen nächsten Heimatbesuch freue ich mich und verbleibe mit freundlichem Gruß, Gerhard Masuch (masuchbasis(x)aol.com #27.03.2009 18:35:27
Elsa Heilmann Hier meldet sich eine ehemalige Lohbergerin aus Canada. Ich habe von 1937 bis 1971 auf der Bergmannstrasse 12 gelebt. Im Jahre 1974 bin ich mit meiner Familie nach Ontario, Canada ausgewandert. Zum letzten mal war ich 2002 zum 50jährigen Klassentreffen ehemaliger Schüler der Johannisschule in Lohberg. Viele Grüsse aus Canada Elsa Heilmann (Lange) (klausandelsa(x)nexicom.n et) #27.03.2009 18:28:23
Homepages Andrea Korf (manchmal-engel.jimdo) #via #20.12.2001 00:00:00
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